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3A-Frauengespräche

Die 3A-Frauengespräche stellen Frauen und ihre Arbeit im HIV-Bereich vor.
Die Reihe wurde im Sommer 2009 mit den Preisträgerinnen des 3A-Frauenforschungspreises 2009 begonnen und wird laufend fortgesetzt.

 

Im Gespräch mit Marianne Rademacher

Liebe Frau Rademacher, Sie sind Frauenreferentin der Deutschen AIDS-Hilfe. Könnten Sie für uns kurz Ihr Aufgabengebiet beschreiben?

Mein „offizieller Titel“ lautet ja: Referentin für Prävention mit Schwerpunkt Frauen im Kontext von HIV/Aids. Frauen sind eine sehr inhomogene Zielgruppe. Dementsprechend beschäftige ich mich im Rahmen der strukturellen Prävention mit HIV und STI-Prävention für Frauen in bestimmten Settings, also jenen die besonders von einer HIV- bzw. STI-Infektion bedroht oder betroffen sind.  Aufgrund meiner Qualifikation als Ärztin bin ich in Kooperation mit unserem Medizinreferenten zuständig für alle frauenspezifischen medizinische Themen.

Wann und wie sind Sie eigentlich zur AIDS-Hilfe gekommen? Wie wird man Frauenreferentin?

Von meiner Ausbildung her bin ich Lehrerin und Ärztin. Ich arbeite seit 1986 zum Thema HIV/Aids/STI in unterschiedlichsten Zusammenhängen, z.B. bei einer Aids- und STI-Beratungsstelle im Gesundheitsamt, Pro Familia, in der Forschung  zur HIV/STI-Prävention und in einer HIV-Schwerpunktpraxis. Von Beginn an habe ich mich der  Aidshilfe, also der Selbsthilfe, immer sehr verbunden gefühlt und mich dort auch ehrenamtlich engagiert. So war ich bspw. sechs Jahre lang ehrenamtliches Vorstandsmitglied in der Berliner Aidshilfe. Auf der Basis von Werkverträgen habe damals schon für die DAH gearbeitet in den Bereichen Frauen und MSM. Als die Stelle der Frauenreferentin Ende 2007 ausgeschrieben wurde habe ich mich darauf beworben, denn das Aufgabengebiet ist sehr abwechslungsreich und interessant. Aufgrund meiner pädagogischen und medizinischen Ausbildung fühlte und fühle ich mich für diese Aufgabe besonders qualifiziert. Als dann die  Zusage der DAH kam, habe ich mich sehr gefreut und es ist nach wie vor der beste „Job“ den ich je in meinem Leben hatte.

An welchen aktuellen Projekten arbeiten Sie?

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt zurzeit im Bereich der weiblichen Prostitution. In den letzten Jahren haben sich die Voraussetzungen für die Arbeit von Sexarbeiterinnen in Deutschland sehr verändert. Es gibt immer mehr Frauen, die nicht dem Bild der selbstbestimmt, sicher arbeitenden Prostituierten entsprechen. Aufgrund der Grenzöffnungen innerhalb Europas  werden immer häufiger Frauen mit Migrationshintergrund angetroffen, die bisher  keinen Zugang zu HIV/STI-Prävention hatten. Dementsprechend habe ich in Kooperation mit Stephanie Klee  ein Konzept zur HIV/STI-Prävention von Sexarbeiterinnen in Clubs und Bordellen entwickelt. Die Pilotphase war sehr erfolgreich und in diesem Jahr werden 30 Fortbildungen vor Ort durch drei Fachberatungsstellen für Sexarbeit bundesweit umgesetzt.

Im Bereich der Reproduktionsmedizin setzt sich die DAH für die Gleichbehandlung HIV betroffener Paare ein. Sie waren bisher von einer  Kostenübernahme für entsprechende Maßnahmen im Rahmen von Fertilitätsstörungen ausgeschlossen. Noch in diesem Jahr wird es eine wie ich denke positive Entscheidung dazu geben.

Bei uns gibt es immer noch zu wenige Bilder von HIV-positiven Frauen in der Öffentlichkeit? Was können Sie als Frauenreferentin tun, damit sich das in Zukunft  ändert und Frauen endlich offener mit ihrer HIV-Diagnose leben können?

Die DAH vertritt die Interessen von HIV positiven und  aidskranken Menschen, auch auf gesellschaftspolitischer Ebene. Besonders HIV positive Frauen müssen ihre Infektion geheim zu halten, um Partnerinnen/Partner und andere Familienangehörige vor Ausgrenzung zu schützen. Der unglaubliche Fall von Nadja B. in der jüngsten Vergangenheit war dafür ein Paradebeispiel. Hier haben wir öffentlich sehr schnell und klar reagiert.

Mit den Kolleginnen, die in den lokalen Aidshilfen Frauenarbeit machen gibt es eine kontinuierliche und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir versuchen bei so vielen Anlässen wie möglich bspw. dem jährlichen Internationalen Frauentag oder dem Welt-Aids-Tag in der Öffentlichkeit auf das Thema „Frauen und Aids“ aufmerksam zu machen und zu betonen, dass insbesondere Frauen in unserer Gesellschaft aufgrund ihrer HIV Infektion immer noch stigmatisiert und kriminalisiert werden.

Auf der großen Selbsthilfekonferenz „Positive Begegnungen 2010“ der DAH im August in Bielefeld bilden die Themen „(Öffentliche) Bilder von HIV, Stigmatisierung und Kriminalisierung“ ebenfalls einen Schwerpunkt.

Es ist ein mühsamer Prozess Haltungen zum Thema „HIV/Aids“ in der Zivilgesellschaft zu verändern. Das wissen alle, die seit Beginn der Epidemie mit im Boot sind. Wir dürfen einfach nicht nachlassen, Bilder von Frauen mit HIV/Aids öffentlich zu machen, zu informieren und Solidarität einzufordern. 

Was sind Ihrer Meinung nach die Themen der Zukunft, wenn es um HIV und Frauen in Deutschland geht?

Wie sagte es einmal ein Kollege von uns: „Nicht nur wir werden älter sondern auch unsere Patientinnen und Patienten“. Glücklicherweise hat sich die Lebenserwartung und Lebensqualität von Menschen mit HIV aufgrund der medikamentösen Behandlung stark verbessert. So wird uns das Thema „HIV und Alter“ weiter beschäftigen. Hierzu muss unbedingt mehr geforscht werden mit frauenspezifischen Schwerpunkten.

In Deutschland sind Frauen, die mit HIV leben nach wie vor schlechter sozial abgesichert wie HIV-positive Männer. Das haben mehrere Umfragen ergeben. Hier muss es Veränderungen geben. Frauen leben auch häufiger „versteckt“ was ihre Infektion angeht und daraus ergeben sich häufig große psychische Belastungen. Also müssen wir weiter gegen Stigmatisierung und Kriminalisierung angehen.

Zum Schluss: Was macht die private Marianne Rademacher besonders gerne?

Ich reise häufig und gern in ferne Länder, meist Richtung Asien. Meine Lieblingsländer sind Indien und Laos. Im Sommer hält mich das „Biogärtnern“ fit und ich bin eine ausgesprochene „Leseratte“. Glücklicherweise bin ich von einem lebendigen Freundeskreis umgeben, der sehr viel Verständnis dafür zeigt und mich unterstützt wenn die Zeit aufgrund des beruflichen Stresses einmal wieder viel zu knapp ist.

3A bedankt sich für das Interview!

Das Gespräch führte Annette Haberl

 

Im Gespräch mit Majella Lenzen

Mariella Lenzen

Frau Lenzen, Sie haben gerade das Buch „Das möge Gott verhüten“ geschrieben. Für Menschen die Sie nicht kennen, können Sie kurz erzählen worum es in diesem Buch geht?

Dieses Buch erzählt meine Lebensgeschichte. Im Wesentlichen geht es dabei um meinen Werdegang als Missionarin in Afrika. Das beinhaltet besonders  drei große Abschnitte, wie den Aufbau des Gesundheitsdienstes im ländlichen Tanzania durch unser Buschkrankenhaus Turiani, dann die Leitung unserer Schwesterngemeinschaft als Provinzialin im gerade unabhängig gewordenen   Zimbabwe und schließlich den Aufbau des HIV/Aids Präventions- und Verhütungsprojektes für die Diözese Moshi am Kilimanjaro, Ostafrika.

Warum war es Ihnen wichtig dieses Buch zu schreiben?

Das war ein ähnlich starker innerer Drang, wie er mich auch bei anderen Entscheidungen in meinem Leben bewog, Stand zu halten, und zu mir Selbst zu stehen. Das durfte ich ganz allmählich lernen oder erproben.

Außerdem wollte ich zeigen, dass wir Missionarinnen durch unseren Einsatz etwas – zur Ehre Gottes, wie wir es nennen würden – leisten. Aber, dass dieser Dienst kaum honoriert wird und schon gar nicht, wenn wir nach langen Jahren eventuell den Orden verlassen sollten. Die dann gezahlte Grundrente ist nicht adäquat um ein neues Leben zu bewältigen.

Dieses Buch kann aber ebenso ein Ansporn für alle die Frauen sein, die sich nicht damit abfinden eine Rolle zu spielen, sondern die authentisch sein wollen.

Was hatte Sie dazu bewogen Nonne zu werden?

Es war der innere Ruf Gottes, den ich besonders stark bei meiner ersten Hl. Kommunion erlebte. Gefördert wurde er durch die religiöse Erziehung im Elternhaus, dem früheren Wunsch meines Vaters, selbst Missionar zu werden und dem Vorbild meiner Patentante Sr. Majellina, die im gleichen Orden in Ostafrika war.

Wie war es für Sie als „Kondom Schwester“ bezeichnet zu werden?

Wenn dieser „Titel“ eher als Spott gedacht ist, so ist er unschön. Wenn er jedoch für die Aids Präventionsarbeit steht, macht er vielleicht auf die Problematik  aufmerksam, die wir im kirchlichen Bereich bei diesem Thema haben. Mich kann er nicht kränken, weil ich gerne zu den Prostituierten ging, um ihnen in ihren Schmerzen und ihrer Krankheit nahe zu sein. Das gleichzeitig Kondome verteilt wurden, störte mich nicht.

Würden Sie, mit Ihrer jetzigen Erfahrung, heute was anders machen?

Ich glaube nicht, dass rückwirkend gehandelt werden kann. Ich stehe zu dem, was ich aus damaliger Sicht für richtig hielt und getan habe.

Eine Frage die Ihnen sicher häufig gestellt wurde: Haben Sie nie mit dem Gedanken gespielt der katholischen Kirche bzw. Glauben den Rücken zu kehren?

Nein, mein Glaube hat mich immer getragen und hat sich durch meinen Prozess des  Erwachsenwerdens noch verstärkt. Ohne ihn würde mir die Basis fehlen.

Was ist Ihr größter Wunsch?

Weiter innerlich zu wachsen und Gott zu vertrauen.

Dass durch mein Buch der Dialog im Orden, in der Kirche, unter Freunden und Lesern, neu angestoßen und praktiziert  wird.

Die Rheinländer sind für Ihre Frohnatur bekannt. Was macht Ihnen Freude und woher schöpfen Sie Ihre Kraft?

Den Austausch und die Begegnung mit Freunden, mit Mitmenschen erlebe ich immer als Bereicherung. Reisen und andere Stätte und Kulturen zu erleben, ist etwas Besonderes für mich. Ich freue mich am Erspüren der Natur; durch Photographieren erlebe ich mich kreativ.

Haben Sie heute noch Kontakt zu Ihren Projekten in Afrika?

Ja, das Rafiki (Freunde) Aids Projekt läuft weiter und ist ein Selbsthilfe Projekt für Frauen (S. 267) in Mweka, ca. 15 km oberhalb von Moshi liegend.

Was Sind Ihre weiteren Projekte?

Auch mit 70 noch „am Ball“ bleiben zu können und die Vision einer heileren Welt für uns alle, nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehört die Mitarbeit in 3A, im Hospiz, im  Frauenforum, bei den Senioren. Einfach Da zu sein, mit und für andere, kann helfen, ihnen Mut zu machen. Und schenkt mir Freude obendrein.

 

Liebe Frau Lenzen, herzlichen Dank für das Interview. 3 A wünscht Ihnen weiterhin soviel Kraft und Erfolg für Ihre weiteren Projekte und Ziele.

Das Gespräch führte: Ivanka Krznaric

 

Im Gespräch mit Ilona Hauber

Frau Hauber, Sie haben gerade auf dem SÖDAK für Ihre Arbeit “Targeting SEVI-mediated enhancement of virus infection to reduce sexual transmission of HIV-1“ den 3A-Frauenforschungspreis 2009 erhalten.

Können Sie in drei kurzen Sätzen erklären, worum es in Ihrer Arbeit geht?

Peptid-Fragmente eines Prostata-Enzyms kommen in großen Mengen in der menschlichen Samenflüssigkeit vor und bilden dort amyloide Filamente, die SEVI (Semen-derived Enhancer of Virus Infection) genannt werden.  Diese fibrilären Strukturen erhöhen im Laborversuch massiv die Infektiosität von HIV; es ist daher anzunehmen, dass SEVI bei der sexuellen Übertragung von HIV, aber auch anderen umhüllten Viren eine wichtige Rolle spielt.

Ausgehend von einem Zeitungsartikel, indem ein Wirkstoff aus dem Grünen Tee beschrieben wurde, der amyloide Filamente in Blutgefäßen abbauen kann, starteten wir erste Laborversuche. Wir konnten zeigen, dass Epigallocatechin-Gallat (EGCG) SEVI-Fibrillen abbauen und somit eine HIV-Infektion hemmen kann. Es ist daher anzunehmen, dass dieser natürliche Wirkstoff aus Grünem Tee ein vielversprechender Zusatz von antiviralen Mikrobiziden sein könnte.

Werden demnächst Studien zur Wirksamkeit von Mikrobiziden mit dem Wirkstoff des Grünen Tees an den Start gehen?

Noch haben wir keinen Partner zum Austesten von EGCG in Mikrobiziden gefunden. Aber wir sollten nicht den dritten Schritt vor dem zweiten machen.  Wir werden zunächst mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Klinik eine Vielzahl an gesunden Spendern untersuchen, um herauszufinden, ob SEVI-Filamente generell in allen Samenproben eine infektionssteigernde Wirkung haben und, ob EGCG diese Wirkung in jedem Falle hemmen kann. 

Wie sind Sie eigentlich beim Thema HIV „gelandet“?

Das ist ganz einfach zu beantworten. Wenn man mit einem HIV-Forscher verheiratet ist, landet man früher oder später bei diesem Thema. Ich komme ursprünglich aus der immunologischen Forschung.

Sie arbeiten am Heinrich-Pette-Institut in Hamburg im Team mit Ihrem Mann. Geht das gut?

Das funktioniert ganz hervorragend, da jeder von uns sein Wissen in die gemeinsame Forschung einbringen kann. Im Team (und am Frühstückstisch) haben wir die besten Ideen und gehen motiviert an die Arbeit.

Denken Sie, dass im Jahr 2009 Frauen und Männer in der Forschung die gleichen Chancen haben? Brauchen Frauen noch besondere Förderung?

Oh, ein schwieriges und immer kontrovers diskutiertes Thema. Aber ich denke, dass Frauen in der Zwischenzeit oftmals die gleichen Chancen haben. Dennoch „nerven“ mich manche Diskussionen um Quoten ein wenig, weil ich glaube, dass gute und selbstbewusste Wissenschaftlerinnen / Ärztinnen ihren beruflichen Weg ohnehin gehen. Diese Frauen zu unterstützen macht Sinn, wohingegen weniger motivierte Kolleginnen nicht als Quotenfrauen platziert werden sollten.

Wie sehen Ihre Pläne für die nächsten Monate aus?

Ich bin gerade am Koffer packen, denn ich habe die Chance für drei Monate ein Forschungs-Sabbatical in Atlanta an der Emory University zu machen. Danach werde ich mich wieder mit neuen Ideen der Forschung widmen.

Was tun Sie eigentlich, wenn Sie einmal nicht forschen?

Ich betreibe ein wenig Sport (Nordic-Walking und Yoga) und habe immer gute Vorsätze dies zu intensivieren; aber meist kommt die Arbeit dazwischen.

Ansonsten engagiere ich mich in sozialen Projekten, wie in einem Damen-Lions Club und unterstütze AIDS-Waisen International e.V. (www.aidswaisen-international.de), um Waisenkindern in Afrika eine Schulausbildung etc. zu ermöglichen.

Wieviel Grünen Tee trinken Sie täglich?

Wir trinken sehr gerne Grünen Tee, deshalb lese ich ja auch Artikel darüber in Zeitungen und Fachzeitschriften. Wenn ich Tee zubereite, dann eine Kanne mit 1,5 L pro Tag. Im Sommer allerdings kommt dies zu kurz, obgleich in Asien gerade in der warmen Jahreszeit Tee getrunken wird.

Herzlichen Dank für das Interview! 3A wünscht Ihnen auch weiterhin viel Erfolg und wartet gespannt auf Ihre nächsten Forschungsergebnisse.

Annette Haberl

Im Gespräch mit Clara Lehmann

Liebe Frau Lehmann,

Sie haben gerade auf dem SÖDAK für Ihre Arbeit „Stable percentages of CD4+ and CD8+ T-cell in Elite Controllers, but not intermediate Controllers of HIV-1 replication“ den 3A-Frauenforschungspreis 2009 erhalten.

Können Sie kurz  erklären, worum es in der Arbeit geht?

Wir haben eine Kohorte von Long-Term- Non- Progressoren untersucht. Dabei gibt es Patienten, die ohne HIV-Therapie immer einer nicht nachweisbare Viruslast haben (Elite Controller) und solche, die die Viruslast unter 2000 Kopien/ml kontrollieren (Intermediate  Controller). Offensichtlich zeigen Intermediate Controller langfristig einen Abfall der CD4-Zellen während Elite Controller eine stabile CD4 Zelllzahl aufweisen.

Wie sind Sie eigentlich beim Thema HIV „gelandet“?

Waehrend des Studiums und waehrend meiner Doktorrabeit, die ich bei Prof. Salzberger gemacht habe.

Sie haben gerade Ihr drittes Kind bekommen. Glückwunsch! Wie vereinbaren Sie Familie und Forschung?

Es ist sicherlich nicht immer einfach, aber ich habe glücklicherweise eine gleichberechtigte Partnerschaft, in der wie beide Verantwortung übernehmen. Zusätzlich habe ich bislang sehr verständnisvolle Chefs gehabt!

Denken Sie, dass im Jahr 2009 Frauen und Männer in der Forschung die gleichen Chancen haben? Oder brauchen Frauen besondere Förderung?

Nein, natürlich nicht! Das sieht man bereits an den Positionen, die besetzt werden!!! Teilweise sollten sich Frauen aber auch mehr durchsetzen! Ich denke, dass Frauen gefördert werden sollten!

Wie sehen Ihre Pläne für die nächste Zeit aus?

Zunächst ein bisschen Ruhe in die Familie bekommen und anschliessend mit der Forschung weitermachen!!

Bei drei Kindern vielleicht eine vermessene Frage, aber was tun Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Viel freie Zeit habe ich nicht, aber ich sehe gerne unsere Freunde, gehe gern ins Kino und reise leidenschaftlich.

Liebe Frau Lehmann, herzlichen Dank für das Interview! 3A wünscht Ihnen  eine entspannte Zeit mit Ihrer Familie und natürlich weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.